3. Oktober 2026
Staffelholz-Übergabe im KlimaPaten-Rat. Von links nach rechts: Heinz Geller, Klaus Schürmann, Wolfgang Rösler, Axel Glasmacher, Astrid Jesser, Wenzel Gehlen, Thomas Koch, Hermann Huckert, Doris Gemeinhardt-Brenk, Birgit Erdmann, Andrea Madea, Hermann Schlagheck, Klaus Jesser, Claus P. Baumeister. Foto: privat
Danke und herzlich willkommen: Das KlimaPatenNetzwerk gibt die Staffel weiter
Zum 1. Oktober 2026 haben Hermann Schlagheck und Andrea Madea die Koordination des KlimaPatenNetzwerks Rhein-Voreifel an Axel Glasmacher und Hermann Huckert übergeben. Ein guter Anlass, Danke zu sagen – und die beiden Neuen vorzustellen.
Danke, Hermann Schlagheck
Ohne Hermann Schlagheck gäbe es das KlimaPatenNetzwerk nicht. Er hat es 2010 gegründet – hervorgegangen aus einer ehrenamtlichen Projektgruppe, die seit 2007 im Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept der Region tätig war – und es seitdem 16 Jahre lang koordiniert. Seine Idee ist bis heute so einfach wie überzeugend: Wer eine Klimaschutzmaßnahme bereits umgesetzt hat, gibt die eigenen Erfahrungen an andere weiter – authentisch, regional, persönlich.
Heute gehören dem Netzwerk rund 180 Klimapatinnen und Klimapaten an, überwiegend Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen aus Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg. Ihre Erfahrungen reichen von der Altbausanierung über aktive Lüftungstechnik, Passivhaus-Technologie, Wärmepumpen und Photovoltaik bis zur Gebäudeautomation. Dieser Erfahrungsschatz ist über viele Jahre gewachsen – und das ist zu einem großen Teil Hermann Schlagheck zu verdanken.
Danke, Andrea Madea
Seit 2021 hat Andrea Madea die Koordination gemeinsam mit Hermann Schlagheck getragen. Fünf Jahre lang hat sie mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz dazu beigetragen, dass das Netzwerk lebendig bleibt und die bewährten Formate weiterlaufen konnten.
Wir freuen uns sehr, dass beide dem Netzwerk als Mitglieder erhalten bleiben und uns weiterhin mit ihrem Rat und ihrer Erfahrung zur Verfügung stehen.
Die Staffel ist übergeben
Besiegelt wurde der Wechsel im KlimaPaten-Rat mit einem Staffelholz – als Zeichen dafür, dass hier nicht neu angefangen, sondern gemeinsam weitergelaufen wird.
Neu in der Koordination: Axel Glasmacher und Hermann Huckert
Die beiden neuen Koordinatoren kommen aus Alfter und bringen Erfahrung aus der örtlichen Klimaarbeit mit. Beide engagieren sich im Klimarat Energie für Alfter, der sich unter anderem mit der energetischen Sanierung von Wohngebäuden befasst, sowie im Verein Dialog-Gesundheit-Klima e.V., der die gesundheitlichen Folgen der Klimakrise in den Blick nimmt.
Was sie am Netzwerk überzeugt, beschreiben beide so:
„Die Klimapaten dokumentieren eindrucksvoll, wie wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz im Gebäude umgesetzt werden können“, sagt Axel Glasmacher.
„Wer uns fragt, bekommt keine Werbebroschüre, sondern einen Bericht von jemandem, der es selbst gemacht hat – einschließlich der Dinge, die schiefgegangen sind“, betont Hermann Huckert. „Diese Art von Wissen entsteht über Jahre und ist in der Region kein zweites Mal verfügbar.“
Was bleibt – und was kommt
Das Netzwerk verfolgt seine ursprünglichen Ziele weiter. Bewährte Formate wie die Auszeichnung „KlimaPate/Klimapatin des Jahres“ und die Netzwerktreffen bleiben erhalten. Hinzu kommen neue Aktivitäten:
• Beteiligung am „Tag des offenen Heizungskellers“ am 21. November 2026 – Klimapatinnen und Klimapaten zeigen, wie ihre Heizung funktioniert.
• Eine Wanderausstellung „Energetische Sanierung“, die der Klimarat Energie für Alfter vorbereitet und die an mehreren Orten gezeigt werden soll.
Mitmachen
Klimapatin oder Klimapate kann werden, wer eigene Erfahrungen mit einer Klimaschutzmaßnahme weitergeben möchte – ob Privatperson oder Unternehmen. Das Netzwerk arbeitet ehrenamtlich, ohne Satzung und ohne Mitgliedsbeitrag. Und wer vor einer eigenen Maßnahme steht, findet hier Ansprechpersonen, die genau das schon hinter sich haben.