29. April 2025
Energiewochen 2025

Die Energiewochen 2025 des KlimaPatenNetzwerkes sollen zwischen Mitte Mai und Mitte Juni 2025 interessierten Bürgerinnen und Bürgern vor Ort vielfältige Einblicke in aktuelle Energielösungen bieten. Über Besichtigungen und Erfahrungsberichte von Klima-Paten, also von Experten, die in den letzten 15 Jahren selbst aktiv waren – so lange sind wir nun bereits ehrenamtlich unterwegs –, wollen wir für mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit werben.

Die Veranstaltung richtet sich an Eigenheimbesitzer, Bauherren, Sanierungswillige sowie weitere interessierte Bürger der linksrheinischen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises. Besonders sollten sich Menschen angesprochen fühlen, die ebenfalls für mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit aktiv werden wollen, die aber noch Fragen haben. Für alle öffnet das Klimapatennetzwerk seine „Schatzkiste“ mit langjährigen, ganz praktischen und verlässlichen Erfahrungen seiner Mitglieder.

Im Rahmen der Energiewochen 2025 des KlimaPatenNetzwerkes Rhein-Voreifel starten die Veranstaltungen in Swisttal-Buschhoven. 

Am 15. Mai 2025 stellt Ihnen Dr. Georg Schneider in der Funktion eines Vorstandsmitglieds die Aufgaben und Ziele der auf Selbsthilfe ausgerichteten neuen BürgerEnergiegenossenschaft Rhein-Voreifel vor. Er zeigt damit Möglichkeiten auf, wie Bürgerinnen und Bürgern bei der Umsetzung der Energiewende ganz praktische Unterstützung leisten können. Selbsthilfe z. B. bei der Frage was tun, wenn nach 20 Jahren die staatliche Förderung von PV-Anlagen ausläuft? Davon sind in der Region Jahr für Jahr mehr Anlagen betroffen. Deshalb auch die Bemühungen der Mitmach-Genossenschaft, Alternativen anzubieten sowie Transparenz und Mitbestimmung bei allen Projekten. Hier fließen auch die selbstgemachten Erfahrungen aus der vor über 10 Jahren gegründeten BürgersolarSwisttal Genossenschaft mit ein. 

• Bürgerenergiegenossenschaft Rhein-Voreifel
Aufgaben, Ziele, Zukunftsaussichten
BürgerSolar Swisttal 

Ort: Swisttal-Buschhoven, Schlehenweg 14
Termin: Donnerstag, den 15.05.2025; 16 – 18 Uhr 

 Im Rahmen der Energiewochen 2025 des KlimaPatenNetzwerkes Rhein-Voreifel findet auch in Wachtberg eine Veranstaltung statt, und zwar in Villip. 

Am 21. Mai 2025 öffnet das OctagonOffice nicht nur für Technikinteressierte seine Glaspforten. Sowohl die baulichen und technischen Eigenschaften von Passivhaus-Neubauten für Gewerbe- und Wohnimmobilien, als auch energetische Maßnahmen in Bestandsbauten werden vorgestellt. 

OctagonConzept – intelligente Strukturen für maximale Energieeffizienz 

Der Bauherr und Besitzer, sowie einige Mitarbeitenden der dort ansässigen Firma geben ihre Erfahrungen wieder, die sich über folgende Technologien erstrecken: 

• Diverse Dämmstandards (Foamglas*, Mineralwolle, Zelluloseflockung, PS, PU etc.) 
• Fenster mit 3-fach-Verglasung und Krypton-Isoliergas 
• Lüftungsanlagen mit maximaler Wärmerückgewinnung und Erdwärmetauscher 
• Wärmepumpen (geothermisch Sole-Wasser, Luft-Wasser und Luft-Luft) 
• Heizungs-Pufferspeicher ja/nein je nach Bedarf und Speicherfähigkeit des Gebäudes  (in Wärmepumpe integrierte) Warmwasserbereitung elektrische Heizung bei Minimalbedarf (Lüftungs-Heizregister, Radiatoren, IR-Heizung) 
• PV-Anlagen mit Batteriespeicher, inkl. Micro-PV (Balkonkraftwerke)
• Gebäudeautomation mit lokalem Lastmanagement 
• E-Mobilität mit zahlreichen E-Autos (überwiegend aus eigenem PV-Überschuss geladen) und E-Bikes 

Ort: Gewerbepark Wachtberg-Villip, Siebengebirgsblick 4, im OctagonOffice 
Termin: Mittwoch, 21.05.2025, 16:00 Uhr 

*Foamglas© ist übrigens kein Schreibfehler, sondern steht für Dämmstoffe aus geschäumtem (engl. foam: Schaum) Glas, der für die Dämmung von Wänden, Decken, Böden und Flachdächern verwendet wird. Es ist robust, leicht, widerstandsfähig gegen Feuer, Wasser und Druck. 

 Im Rahmen der Energiewochen 2025 des KlimaPatenNetzwerkes Rhein-Voreifel finden auch in Swisttal Veranstaltungen statt, eine davon in Ollheim. 

Die selbstgemachten Erfahrungen der Klimapatinnen und Klimapaten sind der Schatz des Netzwerkes. Am Donnerstag, den 22. Mai 2025 öffnet eine Klimapatin gleich zwei Mal ihre Schatzkiste oder besser gesagt, ihre Heizungskeller. 

Natürliche Wärme im Erdreich + natürliche physikalische Energie + Wärmepumpe = Energieeffizienz 

• Geothermie bis 100 Meter Tiefe wird meist für erdgekoppelte Wärmepumpensysteme genutzt, insbesondere mit Erdsonden (Tiefenbohrung) oder Erdkollektoren (Flächenverlegung, ähnlich Fußbodenheizung). Es handelt sich um eine nachhaltige, effiziente Heizlösung, die die natürliche Wärme des Erdreichs nutzt. 

– Je tiefer eine Geothermiebohrung ist, desto konstanter und höher ist die Temperatur des Untergrunds. Das bedeutet, dass eine Wärmepumpe weniger Energie aufwenden muss, um die Temperatur auf ein nutzbares Niveau zu bringen – sie arbeitet also effizienter. 

• Die Eisspeicherheizung nutzt die physikalische Energie, die beim Phasenwechsel von Wasser zu Eis und umgekehrt freigesetzt bzw. aufgenommen wird. Das Prinzip steigert die Energieeffizienz durch die Nutzung von latenter Wärme – also der Energiemenge, die beim Gefrieren von Wasser frei wird oder beim Schmelzen aufgenommen wird. 

– Die Eisspeichertechnologie spart Energie, indem sie natürliche Prozesse nutzt und die Wärmepumpe entlastet – das verbessert die Effizienz und senkt den Stromverbrauch. 

Ort: Swisttal-Ollheim, Breite Straße 34 und 29 Termin: Donnerstag, den 22.05.2025; 16 – 18 Uhr 

 Im Rahmen der Energiewochen 2025 des KlimaPatenNetzwerkes Rhein-Voreifel findet die zentrale Veranstaltung am 30. Mai ab 16:30 Uhr in Meckenheim-Ersdorf auf dem Obsthof Rönn statt. 

Die eigenen Erfahrungen der Klimapatinnen und Klimapaten sind der Schatz unseres Netzwerkes. Seit nunmehr 15 Jahren sind wir ehrenamtlich unterwegs, um die Mitbürger und die Kommunalverwaltungen in der Region Rhein-Voreifel für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz zu gewinnen. 

Ohne Effizienz keine sinnvolle Energiewende 

Der Klimawandel zeigt sich auch in unseren Regionen durch Trockenheit, Starkregenereignisse, veränderte Vegetationsphasen u.v.m. 

Ein Schwerpunkt des Vortrags von Monika Rönn zu „Apfelanbau unter den Folgen des Klima-wandels“ sind die inzwischen immer bedeutsamer werdenden Anpassungsmaßnahmen um sowohl sicheren Erträgen als auch besten Qualitäten gerecht zu werden. 

 Die Energiewende braucht technische Unterstützung 

Die Veranstaltung auf dem Obsthof Rönn bietet Ihnen umfassende Informationen über nachhaltiges und zugleich klimaorientiertes Wirtschaften und Arbeiten in den Apfelkulturen, mit effizienten Kühlaggregaten für die Lagerung der köstlichen Früchte, PV-Anlagen für die Produktion von Eigenstrom aus der Sonne, Solarthermie-Anlage für warmes Wasser und Holzpellets für die Beheizung der Wohngebäude im Winter. Hier erwarten Sie also interessante Anschauungsobjekte bis hin zur neuen Frostschutzberegnung. 

Bürgerenergie-Genossenschaft – gemeinsam stark für saubere Energie 

➢ Die auf Selbsthilfe ausgerichtete neue BürgerEnergiegenossenschaft Rhein-Voreifel ist vor Ort, um ihre Möglichkeiten aufzuzeigen, Bürgerinnen und Bürgern bei der Umsetzung der Energiewende ganz praktisch zu unterstützen, z. B. was tun, wenn nach 20 Jahren die staatliche Förderung von PV-Anlagen ausläuft. Davon sind in der Region immer mehr Anlagen betroffen. Deshalb auch die Bemühungen der Mitmach-Genossenschaft, Alternativen anzubieten sowie auf Transparenz und Mitbestimmung bei allen Projekten Wert zu legen.

Mehr Wirkung zeigen – mit Hilfe von Wärmepumpen. 

➢ Der Strom für die Wärmepumpe kommt idealerweise erneuerbar und „selbstproduziert“ von der eigene PV-Anlage. Anwesende Experten erklären die Systeme – auch für die Nutzung im privaten Bereich.

Unser KlimaPatenNetzwerk – Ihre Anregungen für die Zukunft 

➢ Auch wer Mitglied des KlimaPatenNetzwerkes werden möchte, kann sich auf dem Biohof Rönn inspirieren lassen – von den launigen Erinnerungen der Gründer und ersten Mitgliedern von 2010.
➢ Wir blicken auf unser Jubiläum: Welche Entwicklung hat das KlimaPatenNetzwerk genommen? Was sind die Zukunftspläne? Welche Erwartungen haben Sie?

Lassen Sie sich von der Veranstaltung überraschen und zugleich inspirieren.

So sahen die ersten Anstecker der Klimapaten aus – noch mit ILEK. Das Motto ist geblieben!

 Im Rahmen der Energiewochen 2025 des KlimaPatenNetzwerkes Rhein-Voreifel findet auch in Rheinbach eine Veranstaltung statt. 

Am 31. Mai 2025 erfahren Sie aus kompetenter Sicht vieles zu den großen „E’s“: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und vor allem selbstgemachte Erfahrungen des Energieberaters Wolfgang Rösler. Die Mitgliedschaft in der Energie-Effizienz-Expertenliste der DENA, Effizienzpartner der Bonner-Energie-Agentur oder seine Dozententätigkeit bei der Heizung- und Sanitärinnung Köln sind nur einige seiner Qualitätsmerkmale. 

Fachwissen vom Fachmann vor Ort 

Mit seinen persönlichen Erfahrungen nach dem Hochwasser von 2021 zeigt er vor Ort Möglichkeiten von Klimaschutzmaßnahmen bei der Sanierung und Wiederaufbau des Anbaus in Holzständerbauweise. Zudem können Sie sich diverse technische Geräte einmal aus der Nähe anschauen und darstellen lassen – ob ein PV-Modul, eine Wärmepumpe oder ein Stromspeicher.

 Fachwissen vom Fachmann vor Ort 

Mit seinen persönlichen Erfahrungen nach dem Hochwasser von 2021 zeigt er vor Ort Möglichkeiten von Klimaschutzmaßnahmen bei der Sanierung und Wiederaufbau des Anbaus in Holzständerbauweise. Zudem können Sie sich diverse technische Geräte einmal aus der Nähe anschauen und darstellen lassen – ob ein PV-Modul, eine Wärmepumpe oder ein Stromspeicher. 

• Barriere-reduzierter Umbau im Haus
• Wiederaufbau eines Anbaus nach der Flut in Holzständerbauweise
E-Mobilität
• Nutzung von Photovoltaik
• Wärmepumpe und Stromspeicher 

Ort: Rheinbach, Heeg 13
Termin: Samstag, 31.05.2025, ab 14:30 Uhr 

Im Rahmen der Energiewochen 2025 des KlimaPatenNetzwerkes Rhein-Voreifel findet auch in Bornheim eine Veranstaltung statt, und zwar in Walberberg. 

Die selbstgemachten Erfahrungen der Klimapatinnen und Klimapaten sind der Schatz des Netzwerkes. Am Sonntag, den 1. Juni 2025, öffnen Klimapaten in Bornheim-Walberberg Ihre Schatzkiste oder besser gesagt, Ihre Heizungskeller. 

Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln – und die klügsten Haubesitzer die effizientesten Wärmepumpen. 

Was haben Kartoffeln und Wärmepumpen gemeinsam? Den Erntefaktor! 

Eine Saatkartoffel kann oft das 10- bis 15-Fache an essbaren Kartoffeln liefern. Auch Wärmepumpen haben einen hohen Wirkungsgrad, da sie mit einer Einheit elektrischer Energie das 3- bis 5-Fache an Wärme aus der Umgebung gewinnen können. 

– beide Systeme haben einen hohen „Erntefaktor“
– beide Systeme sind äußerst robust

• Erleben Sie den „Erntefaktor“ in der Praxis bei Ihren Nachbarn:

• Zum einen bei einer nagelneuen Luft-Wasser-Wärmepumpe für einen Altbau, in Verbindung mit Photovoltaik 

• Zum anderen, in fußläufiger (3 Min.) Entfernung, eine Wärmepumpe, die seit über 20 Jahren mit flächigen Erdkollektoren die Wärme ins Haus bringt weiter geht es zu einem Öko-Mehrwerthaus in Holzbauweise (ca. 12 Min. fußläufig). Hier kann man sich eine Umrüstung des Hauses von zuerst Gas- und Solarthermie auf nun PV und Wärmepumpe anschauen 

Ort: Walberberg, Ecke Kitzburgerstrasse/Schallenberg
Termin: Sonntag, 01.06., 14:30 Uhr

Im Rahmen der Energiewochen 2025 des KlimaPatenNetzwerkes Rhein-Voreifel finden auch in Meckenheim Veranstaltungen statt.

Eine davon ist im Rahmen des „Tages der offenen Tür“ am 15. Juni 2025 am Nachhaltigkeitscampus Klein-Altendorf mit seinen zwei Standorten.

„Nachhaltig forschen bei effizienten Arten – für eine grüne Zukunft, in allen Sparten!“

Besonders die Forschungsbereiche für Nachwachsende Rohstoffe bilden die Grundlage für nachwachsende Energieeffizienz. Pflanzenstoffe wie Miscanthus oder geschreddertes Obstbaumschnittgut schließen einen Kreislauf, indem sie nachhaltige Energie liefern ohne endliche Ressourcen zu verbrauchen. Forschenden kreieren unter anderem neuartige Bau- und Dämmstoffe sowie Papiere und recyclebare Verpackungsmaterialen. Sie stellen die aktuelle Forschung und Ergebnisse vor.

Interessierte Besucher können sich die GPS-gesteuerten Landmaschinen erklären, fühlen im Rohmaterial für Pelletieranlagen oder erleben eine Treckerfahrt durch die Freilandfelder oder als Shuttle zwischen den beiden Campusstandorten.

Das aktuelle Programm finden sie hier:

www https://www.aussenlabore.uni-bonn.de/cka/de

Ort: Rheinbach, Lehr- und Forschungsstation Campus Klein-Altendorf, Klein Altendorf 2

Termin: Sonntag, der 15.06.2025, Tag der offenen Tür